Kapitel 16: Warum konnte der Superheiler Jesus sich nicht selbst helfen als er am Kreuz hing?
Ich.Glaube.Das.
Kapitel 15: Gott spricht mit uns – aber hören wir hin?
Ich.Glaube.Das.
Kapitel 14: Ich bin eine Kriegerin – aber will ich gewinnen?
Ich.Glaube.Das.
Kapitel 13: Werde ich jetzt verrückt?
Ich.Glaube.Das.
Kapitel 12: Wenn nichts mehr geht
Ich.Glaube.Das.
Kapitel 11: Glauben als Leistungssport
Ich.Glaube.Das.
Die meisten Menschen halten es für verrückt, zu glauben, dass ein unsichtbarer Gott, Einfluss hat.
Wie geht es dir?
Gibt es Segen in deinem Leben und entsteht daraus etwas Fruchtbares? Schreib es auf.
Gibt es eine Wahrheit, die dir eben bewusst wurde? Bist du bereit, sie aufzuschreiben?
Ich.Glaube.Das.
Glauben macht dich unendlich viel erfolgreicher als Unglauben.
Erlebe mit, wie das Buch entsteht. Schau mir über die Schulter. Erlebe, wie dein Glauben stark wird und dein Leben erfolgreich.
Werde Teil des Buches. Ich freue mich über deine Kommentare und dein Feedback.
Ich.Glaube.Das
Eine Heldenreise in den Reichtum und ins Glück.
“Das Unmögliche ist möglich. Es ist sogar viel eher möglich als das, was wir für möglich halten.” Ulrike Dietmann
Es geht weiter mit deiner Heldenreise. Die Heldin, das bist du, hat ihren Ruf erhalten. Du hast den göttlichen Willen gehört. Du merkst, du musst tun, was Gott will. Dann findest du deinen Weg. Wenn nicht, lernst du die Dunkelheit kennen. Wie nie zuvor.
Passt der Ruf in den Alltag und der Alltag in den Ruf? Oder müssen wir jetzt wie die Jünger von Jesus alles hinter uns lassen und ohne Geld und Schuhe auf staubigen Wegen pilgern und uns von Ungläubigen beleidigen lassen?
Bei mir ist das hier passiert. Ich bin verstummt. Es ist alles viel zu groß. Der Ruf oder was auch immer. Ich lese in der Bibel:
„Denn wie der Körper ohne Geist tot ist, ist auch der Glaube ohne Handeln tot.“
(Jakobus 2,26):
Das beängstigt mich. Der Glaube stirbt, wenn ich nicht handle? Aber wie soll ich handeln? Was kann ich tun, wenn ich nichts mehr fühle? Wenn ich die Stimme Gottes nicht mehr höre? Jetzt, wo es ans Handeln geht?
In Galater 3:3 schreibt Paul: “Seid ihr verrückt? Ihr fangt an im Geist und wollt jetzt die Dinge im Fleisch vollenden?”
Im Fleisch? Was meint er damit? Wenn ich handle, bin ich wieder im Fleisch? Wenn ich nicht handle, bin ich tot?
Ich übersetze Paul mal so: Ihr seid gerufen zu etwas Großem und jetzt glaubt ihr, ihr könnt es als Puzzlestück in euren Alltag einbauen. Und es ändert sich nichts wirklich. Was ihr da tut, bringt nichts.
Seit vierzehn Tagen fasse ich die Bibel nicht mehr an. Ich lese nicht mehr die täglichen Botschaften in meinem “Daily Bread”, dem jamaikanischen Losungsbuch. Ich liege nachts wach. Düstere Gedanken wabern wie Nebelschwaden vor meinem inneren Auge. Ich will nicht wissen, was ich denke. Ich weigere mich, mich anzustrengen. Ich will nichts an den Haaren herbeiziehen, was nicht da sein will. Ich bin es leid.
Dann bin ich eben keine Musterschülerin Gottes.
Eines Morgens entdecke ich ein gaaaaanz dünnes Licht im klebrigen Nebel. Nein, ich bitte Gott nicht um Hilfe. Ich bete nicht. Entweder das Licht kommt, oder es kommt eben nicht. Ich bitte und bitte und bete es nicht herbei. Bitten und Beten, das kann ich gut. Leisten kann ich gut. Kontrollieren kann ich gut. Manipulieren kann ich gut. Ich will nicht mehr bitten und beten. Ich möchte Gott fühlen, ich möchte Jesus fühlen. Ich will, dass Gott einfach da ist. Ohne dass ich andauernd bitten und betteln muss.
Ich warte auf Gott.
Ich habe auch nicht weiter geschrieben. Da ist nichts, was es zu schreiben gibt. Als Nächstes werde ich krank. Mein Körper meldet sich krank. Halsschmerzen, Husten, Müdigkeit. Ich frage mich, was mir das sagen soll. Aber da kommt nichts. Ich will es auch nicht wissen. Ich brauche keine Erklärung von Gott.
Ich setze mich auf den Balkon, dorthin, wo es schreibt. Auf dem Balkon kann ich auf das türkisblaue Meer schauen. Es ist wunderschön. Es braucht mich nicht. Seit Millionen von Jahren braucht es mich nicht. Die Palmen, die Hibiskusbüsche, all die schillernden grünen Pflanzen und Büsche wachsen und blühen um mich herum. Sie bitten nicht und beten nicht. Für sie ist Gott einfach da. Das sehe ich ihnen an.
Ich bitte meine Worte, mir mehr zu zeigen von dem Nebel. Mit den Worten ist es anders für mich. Für die Worte rutsche ich auch auf den Knien. Heute morgen bin ich wieder bereit für die Worte. Ich will sie.
Aber wollen sie mich? Vielleicht haben sie auch die Schnauze voll. Leistungsverweigerung. Wollen mich nicht mehr anbetteln, dass ich sie aufschreibe. Ich hab’s geahnt. Die Worte sind so müde wie ich. Ein paar kommen. Sie sagen nicht viel. Sie wollen sich nicht anstrengen. Die unzähligen Bücher, die wir zusammen geschrieben haben, die Worte und ich. Sie sind meine engsten Freunde. Ohne sie könnte ich nicht überleben. Mit den Worten habe ich schon alles erlebt. Das Beste und das Schlimmste. Sie sind verrückt. Wie ich. Und jetzt? Funkstille.
Ich sitze auf dem Balkon und schreibe mit der Hand. Ich lege den Kuli wieder ab. Die Worte sind soooooooo extrem müde. Ich schaue auf das Meer. Es ändert seine Farbe. Plötzlich ist es türkisblau, dann hellblau, dann silbern. Ich schaue in den Garten: die Riesenblätter der Palmen leuchten, sie schaukeln im Wind. Diese glitzernden Riesen wehren sich nicht gegen das, was kommt. Die Hibiskusbüsche blühen einfach weiter. Sie blühen wie verrückt, jeden Tag neue Blüten. Zwei Vögel kommen angeflogen, setzen sich auf einen Ast, schauen mich an, einer fliegt weg, der andere fliegt ihm hinterher. Ich lache. Ich lache. Ich lache. Wann habe ich das letzte Mal so gelacht?
Upps. Da kommen ein paar Worte angeflogen. Sie wollen mitlachen. Ich schreibe. Die Worte sind wach geworden, sie schütteln den Staub ab. Sie tragen ein paar Eimer frisches Wasser herbei, damit alles schön grün bleibt. Jetzt bin ich richtig, richtig müde. Nach einem langen Krieg. Endlich.
Ich kann Gott wieder fühlen, tiefer als je zuvor. Und augenblicklich weiß ich, warum er verschwunden war.
Er ruft mich zu Etwas, das größer ist als alles, wozu Er mich früher gerufen hat. Ich war verschwunden, weil das, wozu Er mich ruft, zu groß ist. Diesmal ist es zu groß. Ich musste mich in der hintersten Ecke verstecken. Es ist so groß, dass ich wusste, wenn ich jetzt nicht still bin, kommt das Schlimmste an mir zum Vorschein: die Musterschülerin, die Soldatin, die Besessene.
Wozu Er mich ruft macht mir zu viel Angst. Was es jetzt zu tun gibt, ist die Angst hinauszuwerfen wie einen Kübel Gülle.
Die Wahrheit ist:
Wir leben im Krieg, Iran, USA, Israel, Ukraine, Russland, Venezuela, China, Europa, die ganze Welt ist ein Krieg.
Das ist nicht das größte Problem. Wir sind im Krieg mit uns selbst. Das ist es.
Gott bereitet mich darauf vor, eine Kriegerin zu sein. Eine Kriegerin für meine Wahrheit. Die Wahrheit, die Er mir schenkt.
Weitere Kapitel
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