Kapitel 2: Wer bin ich, wenn Gott mit mir spricht?
Ich.Glaube.Das.

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Kapitel 3: Wer bin ich – wenn Gott verrückt ist und ich auch?
Ich.Glaube.Das.

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Glauben macht dich unendlich viel erfolgreicher als Unglauben.

Erlebe mit, wie das Buch entsteht. Schau mir über die Schulter. Erlebe, wie dein Glauben stark wird und dein Leben erfolgreich.

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Ich.Glaube.Das

Eine Heldenreise in den Reichtum und ins Glück.
“Das Unmögliche ist möglich. Es ist sogar viel eher möglich als das, was wir für möglich halten.” Ulrike Dietmann

Stell dir vor, es geht dir wie Maria. Maria hat eine Krebsdiagnose bekommen. Sie hat Angst. Wir sind draußen auf einer riesigen Pferdeweide in einer Herde von 70 Stuten und Fohlen.

Wenn man Pferden begegnet, begegnet man der Wahrheit. Man begegnet nicht nur einer Wahrheit, sondern der Wahrheit, die das Leben steuert. Die Wahrheit ist entweder ein riesiger Felsbrocken, der dir unsichtbar im Weg steht – oder ein riesiges unsichtbares Tor, das darauf wartet, dass du endlich auftauchst, um durchzugehen.

Wenn eine Krebsdiagnose kommt, hört man auf, irgendwie zu überleben oder irgendwie zu leben. Dann begegnet man der Wahrheit.

Dann geht es um eine Entscheidung. Will ich leben oder nicht? Das fragen dann die Pferde. Und das fragten sie auch Maria.

Maria war nicht sicher, ob sie leben wollte. Wie die meisten Menschen. Nur, dass den meisten Menschen die Frage nicht so unausweichlich gestellt wird wie Maria.

Man kann die Wahrheit, die einem die Pferde zeigen, an ihrem Verhalten ablesen. Das haben schon unsere Vorfahren, die Kelten, praktiziert. Sie lasen die Bewegungen ihrer Pferde und entschieden, ob sie in den Krieg zogen oder nicht.

Die Pferde mochten Maria, sie suchten ganz von selbst ihre Nähe. Sie folgten Maria überall hin. Aber Lebenswillen fanden sie in Maria nicht. Das war etwas anderes.

Hebräer 6,7–8 (Lutherbibel)

7 „Denn ein Land, das den Regen trinkt, der oft darauf fällt,
und nützliches Gewächs hervorbringt für die, die es bebauen,
ist gesegnet von Gott.

8 Wenn es aber Dornen und Disteln trägt,
dann ist es untauglich und dem Fluch nahe;
und sein Ende ist, dass man es verbrennt.“

Trinken wir den Regen, den göttlichen Segen, der auf uns fällt und bringen wir Nützliches hervor und empfangen mehr Segen? Oder nehmen wir keinen Segen an und bringen Dornen und Disteln hervor und werden herausgerissen und verbrannt?

Wir alle leben ein wenig und sterben ein wenig. Die meisten von uns sind ein wenig nützlich und ein wenig unnütz.

Wir pflanzen etwas Fruchtbares auf unserem Feld und nutzen den Regen und wir lassen Unkraut wachsen und werden verbrannt.

Für die meisten Menschen ist das nicht klar. Für die Tiere schon und für Gott auch. Wenn man den Pferden begegnet, begegnet man der Wahrheit. Die Wahrheit ist präzise und unbeugsam.

Wenn wir in der Wahrheit gehen, werden wir Wahrhaftiges hervorbringen. Wenn wir den Segen empfangen, werden wir Segen sein.

Die Menschen finden die Wahrheit nicht, weil die Wahrheit unsichtbar ist. Die Tiere können das Unsichtbare sehen. Gott ist das Unsichtbare.

In uns ist eine verborgene Wahrheit und sie kommt ans Licht, wenn wir der göttlichen Liebe begegnen. Durch ein Pferd oder durch einen Sonnenstrahl oder ein plötzliches göttliches Geschenk. Wir werden gesehen.

Hebräer 4:13

„Und kein Geschöpf ist vor Ihm verborgen,

sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen,

dem wir Rechenschaft geben müssen.“

So ist es mit den Pferden – sie sehen alles und sie reagieren darauf.

Wenn die Wahrheit sichtbar wird, kommt Heilung.

Wenn die Wahrheit sichtbar wird, kommt Erfolg.

Maria konnte sehr leicht Verbindung finden zu den Pferden, aber das veränderte nichts. Es brauchte noch etwas anderes.

Am Nachmittag machten wir uns auf, der Herde zu begegnen. Der Herde auf dem Gestüt La Perla in Nordspanien, das von der einzigartigen Leonie Bühlmann geführt wird. Eine Herde von 70 wunderschönen Stuten und Fohlen.

Du kannst es dir so vorstellen: Eine Herde von 70 Pferden ist eine 70 mal größere Wahrheit. Es ist nicht nur eine einzelne Wahrheit, sondern eine gemeinschaftliche Wahrheit. Es ist die Wahrheit einer Kultur.

Maria würde der Kultur von siebzig Pferden begegnen. Pferden, die in Gemeinschaft und auf großen Weiden lebten. Das ist möglich auf dem einzigartigen Gestüt La Perla. Das ist etwas sehr Seltenes in der zivilisierten Welt.

Die Pferde wussten, dass wir kommen. Sie hatten sich formiert. Zwei Abgesandte standen da – wie Hüter des Eingangs zu ihrer Welt. Wir waren eine Gruppe von elf. Jede konnte sofort sehen, dass hier etwas Absichtsvolles geschah.

Ein Feld war entstanden. Und wir waren eingeladen, das Feld zu betreten.

Der Anblick der Pferde, die auf uns warteten, flößte uns Ehrfurcht ein. 70 majestätische Pferde warteten auf uns? Auf uns unbedeutende Menschen? Wir entschieden uns erst noch vorzubereiten. Wir wollten das menschliche Alltagsbewusstsein hinter uns lassen und wirklich tief eintauchen in das Feld der Pferde. Die Pferde waren bereit und wir wollten auch bereit sein.

Wir trommelten mit der Absicht, ein Krafttier zu treffen, und es um Unterstützung zu bitten. Eine von uns, Bianca, meine Co-Trainerin, sah in der Trommelreise einen großen Schwarm Geier, Aasfresser, die auf alles losgingen, das keine Lebenskraft mehr hatte.

In der Trommelreise bekam ich drei Namen von Personen übermittelt bekommen, die ich in eine Erfahrung führen sollte. Maria war eine davon.

Wir gingen langsam auf die Herde zu, die immer noch geschlossen da stand. Die Blicke der Pferde waren auf uns gerichtet.

Was dann geschah, war eine der Erfahrungen, die ich nie vergessen werde.

Die Pferde stellten sich so auf, dass auf der linken Seite der Herde ein Zugang entstand. Ein schmaler, offener Weg in das Zentrum der riesigen Herde. Ich forderte die Drei auf, mir zu folgen. Wir gingen mit langsamen Schritten immer tiefer n das Zentrum hinein. Dort hatte die Herde einen Raum geschaffen von ungefähr vier Metern Durchmesser. Dort stellten wir uns auf, umringt von Stuten und Fohlen. Es fühlte sich an wie in der Gebärmutter des Universums.

Die Pferde formten diesen Raum und hielten diesen Raum offen. Sie standen da, bewegungslos. Nur die Blicke wanderten oder ein Schweif schlug von links nach rechts. Wir waren eingehüllt in eine heilige Stille. Wir verbrachten Zeit in der Zeitlosigkeit. Energie, Weisheit, Heilung strömten in unsere Körper. Es war ein stiller und zugleich enorm pulsierender Raum. Alle hatten daran Anteil, die Pferde, die Menschen – und, so fühlte es sich an: die ganze Schöpfung.

Heilung und Inspiration folgen einem göttlichen Timing. Das göttliche Timing orientiert sich an der Geschichte, die passiert, an der Transformation. Die Transformation ist ein Prozess, der klar beginnt und klar endet. Ein Raum öffnet sich und schließt sich wieder. Wir können es nicht steuern, nur wahrnehmen.

Der Prozess war beendet und wir erkannten es daran, dass die Pferde in Bewegung gerieten. Sie drängten in den offenen Raum und schoben uns durch den Zugang, durch den wir ins Zentrum gelangt waren, wieder hinaus. Wie in einer Geburt wurden wir hinausgeschoben von der großen Gebärmutter. Der Raum hinter uns schloss sich wieder.

Was war für Maria passiert?

Am nächsten Tag sprachen wir über die Transformationserfahrung. Unser Verstand wollte Erklärungen. Unser Verstand hinkte den Ereignissen hinterher, und drehte sich dabei im Kreis. So ging es auch Maria. So ging es auch mir. Wir wollten verstehen und fühlten zugleich, dass unser Verstand es nicht erfassen konnte.

Wir sprachen über die vielen Details, die wir beobachtet hatten. Für jede war es eine andere Geschichte gewesen. Aus den Puzzleteilen ergab sich ein großes Bild. Und doch fehlte das Wesentliche. Das konnten wir deutlich spüren.

Wir machten eine Pause vom Reden und Reflektieren und gingen vom Seminarraum hinaus in den Hof des Gestüts. Aus dem begrenzten Raum hinaus unter den blauen Himmel.

Dort zeigte uns die Schöpfung, welche Macht sie wirklich hatte. Die Begegnung mit der Pferdeherde war nur der Anfang der Geschichte gewesen. Während wir auf dem Hof standen und uns entspannten, tauchte wie aus dem Nichts ein Schwarm Geier auf. Nicht nur eine Handvoll Vögel, nicht nur ein Dutzend, sondern ein Schwarm von ungefähr 50 Geiern. Mit riesigen Schwingen kreisten sie über uns. Setzten zum Tiefflug über unsere Köpfe an, um uns zu zeigen, dass wir gemeint waren.

Genau wie die Pferde waren sie als enormer Schwarm gekommen, um eine enorme Wahrheit zu bringen. Bianca hatte sie gesehen in der Trommelreise. Jetzt waren sie da.

Eine so große Schar von Geiern war hier noch nie gesichtet worden. Sie waren gekommen, um alles, was tot war, mitzunehmen. Alles, was nicht mehr zu uns, in unser Leben, in unsere Zukunft passte. Alles, was keine Substanz hatte.

Das ist Erfolg: Wenn die Natur uns ihren wahren Ursprung zeigt. Wenn wir das Göttliche unmittelbar spüren können. Vor unseren Augen, greifbar nah.

“Bringt uns diejenigen, die blind sind, aber Augen haben, und diejenigen die taub sind, aber Ohren haben.”Jesaja 43,8.

Wir waren nicht länger blind, sondern konnten sehen. Wir waren nicht länger taub, sondern konnten wirklich hören.

Und wie ging es weiter mit Maria?

Übungsteil - Hältst du Gott oder den Glauben an ihn für verrückt?

Die meisten Menschen halten es für verrückt, zu glauben, dass ein unsichtbarer Gott, Einfluss hat.

Wie geht es dir?

 

Gibt es Segen in deinem Leben und entsteht daraus etwas Fruchtbares? Schreib es auf.

 

Gibt es eine Wahrheit, die dir eben bewusst wurde? Bist du bereit, sie aufzuschreiben?

 

Eine Antwort

  1. Ich find das alles super, wie Du den Inhalt aufbereitest und wie Du es vermittelst. Ewig Gültiges auf dermassen frische, moderne und kurzweilige Art zu transportieren macht wirklich Freude und weckt Interesse, was und wie weiteres kommt.
    Und es springt über, zumindest habe ich das eben so empfunden, beim Lesen von der „Weite“. Habe sofort ein „ja, endlich sieht und sagt das jd so“, genauso wie ich es innen spür und konnt sehr entspannen daraufhin und weich werden und umarmend, liebend und ja, froher.

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  1. Ich find das alles super, wie Du den Inhalt aufbereitest und wie Du es vermittelst. Ewig Gültiges auf dermassen frische, moderne und kurzweilige Art zu transportieren macht wirklich Freude und weckt Interesse, was und wie weiteres kommt.
    Und es springt über, zumindest habe ich das eben so empfunden, beim Lesen von der „Weite“. Habe sofort ein „ja, endlich sieht und sagt das jd so“, genauso wie ich es innen spür und konnt sehr entspannen daraufhin und weich werden und umarmend, liebend und ja, froher.

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