Kapitel 10: Warum sprechen wir nicht über unseren Glauben?.
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Die meisten Menschen halten es für verrückt, zu glauben, dass ein unsichtbarer Gott, Einfluss hat.

Wie geht es dir?

Gibt es Segen in deinem Leben und entsteht daraus etwas Fruchtbares? Schreib es auf.

Gibt es eine Wahrheit, die dir eben bewusst wurde? Bist du bereit, sie aufzuschreiben?

Ich.Glaube.Das.

Glauben macht dich unendlich viel erfolgreicher als Unglauben.

Erlebe mit, wie das Buch entsteht. Schau mir über die Schulter. Erlebe, wie dein Glauben stark wird und dein Leben erfolgreich.

Werde Teil des Buches. Ich freue mich über deine Kommentare und dein Feedback.

Ich.Glaube.Das

Eine Heldenreise in den Reichtum und ins Glück.
“Das Unmögliche ist möglich. Es ist sogar viel eher möglich als das, was wir für möglich halten.” Ulrike Dietmann

Die größten Transformationen passieren in den kleinsten Momenten. Ein solcher kleiner Moment war gekommen, als die Messe in der Sacre Coeur zu Ende war und die Menschen zum Ausgang strömten. Ich war noch ganz erfüllt von der Begegnung mit Jesus und dem, was er in mein Herz gelegt hatte: die Freiheit zu glauben, was Ich Bin – und meine eigene ganz persönliche Beziehung zu Gott zu finden.

Ich spürte beim Verlassen der Kirche, wie die Realität zurückkehrte. Jesus wurde wieder zu einem Bild an der Decke. Ein neues Jahr war angebrochen und Leroy und ich hatten das Feuerwerk von Paris verpasst. Angst machte sich breit. Was war das für eine Angst? Angst, dass Leroy sich beschweren würde? Dass er frustriert sein würde? Dass er mir Vorwürfe machen würde, weil wir an Sylvester in Paris waren und das Feuerwerk verpasst hatten? Ja, diese Gedanken gingen mir durch den Kopf. Aber war das die wirkliche Angst?

Hinter der Angst, die wir glauben zu haben, verbirgt sich oft eine tiefere Angst.

Nachdem ich Jesus begegnet war, und mich das so tief berührt hatte, fühlte ich mich sehr roh. Ich spürte, ich war nicht mehr der Mensch, der ich zu Anfang der Messe gewesen war. Ich fühlte, dass ich eine andere geworden war, und ich hatte keine Zeit gehabt, eine Maske aufzusetzen.

Die Begegnung mit Gott in der Sacre Coeur erschien mir wie etwas Anrüchiges. Wie verbotener Sex. Ich wollte mich verkriechen. Unsichtbar machen. Aber da war Leroy, der es mit mir zusammen erlebt hatte.

Vor Leroy konnte ich mich nicht verbergen. Er war da. Er sah mich an. Wir sahen uns an. Ich hatte Angst, dass er etwas sagen würde, das meine zarte Erfahrung mit Jesus mit einem Schlag zerstören würde. Ich fühlte mich zerbrechlich wie Glas und hatte Angst in tausend Zeile zu zersplittern. Das hatte ich schon öfters erlebt in Beziehungen. Dass mir etwas sehr heilig gewesen war und mein Gegenüber hatte es nicht gefühlt und hatte etwas gesagt oder getan, das mein Vertrauen zerstört hatte. Es war nicht einmal der Fehler des anderen gewesen. Der andere hatte es nicht mit Absicht getan. Und trotzdem war etwas kaputt, wie zersplittertes Glas, das nicht mehr ganz gemacht werden konnte.

Während diese Angst in mir hoch kroch, spürte ich, wie intim mein Glauben war. Wie sehr ich dieses Heilige, das ich fühlte, beschützen wollte. Wie sehr ich es vor den Blicken der Welt verbergen wollte.

Dieser Gedanke quälte mich: Wenn Leroy diese Erfahrung für mich zerstört, wird es unsere Beziehung zerstören. Denn diese Erfahrung berührt mein Innerstes. Der Augenblick der Angst schien eine Ewigkeit anzudauern.

Leroy sagte nichts. Er sah mich an und und er nickte. Ein leises Nicken. Kaum sichtbar. Und doch war es da. Gerade das Leise, das fast Unsichtbare machte es wahr. In diesem Moment geschah etwas Unerwartetes. Ich war in diesem intimen Moment mit Jesus gewesen – und ich konnte dieselbe intime Nähe mit Leroy fühlen. Ich konnte die Verrücktheit Gottes fühlen, in der Nähe zu Jesus und in der Nähe zu Leroy. Gott hatte mir Leroy geschickt: einen Menschen, der meinen tiefen Glauben fühlen konnte. Einen Menschen, mit dem ich nicht nur mein Leben teilte, sondern meinen Glauben. Einen Menschen, der keine Regeln befolgte, sondern der liebte.

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