Kapitel 10: Warum sprechen wir nicht über unseren Glauben?.
Ich.Glaube.Das.
Kapitel 9: Warum Glauben so zerbrechlich ist
Ich.Glaube.Das.
Kapitel 8: Die Begegnung mit Gott war anrüchig wie verbotener Sex
Ich.Glaube.Das.
Kapitel 7: Mein Herz blieb vollkommen leer.
Ich.Glaube.Das.
Kapitel 6: Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte
Ich.Glaube.Das.
Kapitel 5: Das Geheimnis der Gerufenen
Ich.Glaube.Das.
Die meisten Menschen halten es für verrückt, zu glauben, dass ein unsichtbarer Gott, Einfluss hat.
Wie geht es dir?
Gibt es Segen in deinem Leben und entsteht daraus etwas Fruchtbares? Schreib es auf.
Gibt es eine Wahrheit, die dir eben bewusst wurde? Bist du bereit, sie aufzuschreiben?
Ich.Glaube.Das.
Glauben macht dich unendlich viel erfolgreicher als Unglauben.
Erlebe mit, wie das Buch entsteht. Schau mir über die Schulter. Erlebe, wie dein Glauben stark wird und dein Leben erfolgreich.
Werde Teil des Buches. Ich freue mich über deine Kommentare und dein Feedback.
Ich.Glaube.Das
Eine Heldenreise in den Reichtum und ins Glück.
“Das Unmögliche ist möglich. Es ist sogar viel eher möglich als das, was wir für möglich halten.” Ulrike Dietmann
Wir Menschen sind Gerufene. Von Geburt an sind wir gerufen. Von Geburt an beginnen wir intuitiv die Suche nach unseren Ruf. Wir finden Vorbilder und merken, dass wir ihr Leben nicht nachahmen können. Unser Ruf ist anders. Wir sind anders.
Gestern wurde ich gebeten, mit einer jungen Jamaikanerin zu sprechen, die, laut ihres Arbeitgebers depressiv geworden war und dabei war, deshalb ihren Job zu verlieren. Das Gespräch war sehr bewegend. Sie sagte, “alles ist in Ordnung, ich habe mich entschieden, lieber nichts zu fühlen.” Ich fragte sie, ob diese Strategie gut war. Sie sagte, “das Problem ist, dass ich in Gedanken oft abwesend bin und Dinge vergesse.” Das war auch der Grund für die Besorgnis ihres Arbeitgebers.
In dem Gespräch versuchte ich herauszufinden, was ihr Ruf war. “Ich liebe das Schreiben”, sagte sie, “und ich war in einer Theatergruppe, aber das habe ich beides aufgegeben.”
Mir war schnell klar, dass Abigail, so nenne ich sie hier, sehr intelligent und kreativ war und sich in ein Leben gefügt hatte, das ihren Ruf erstickte. Es dauerte nicht lang, bis sie selbst diesen Satz formulierte:
“Ich erlaube mir nicht, ich selbst zu sein.”
Sie verstand, welchen Preis sie bezahlte. Ich vereinbarte mit ihr, dass sie jeden Tag 20 Minuten ihre Gedanken und Gefühle aufschreiben würde und mir eine Bestätigung dafür schicken.
Wir können dem Ruf nicht nicht folgen
Egal, wie du dich entscheidest. Der Ruf wird dich nicht loslassen. Und du findest ihn nicht, wenn du dich in das Gegebene fügst.
Matthäus 12:29 sinngemäß “Man kann nur in ein Haus einbrechen und den Hausrat rauben, wenn man den Bewohner vorher fesselt. Wenn der Bewohner gefesselt ist, kann man das Haus leicht plündern.”
Ein Mensch ohne geistige Kraft, ohne die Kraft seiner Gefühle, ist ein Bewohner seines Hauses, der gefesselt ist.
Abigail ist vergesslich, ihr Geist ist zerstreut. Ihr selbst erscheint es wie Freiheit. Die Freiheit, nicht fühlen zu müssen. In ihrer Taubheit spürt sie nicht, wie ihr Geist gefesselt ist und sich nicht wehren kann gegenüber den zu vielen Dingen, die ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wenn sie ihre Gefühle weiter betäubt, wenn sie ihren Ruf, kreativ zu sein und sich auszudrücken weiter unterdrückt, wird sie ihren Job verlieren.
So geht es vielen Menschen, so geht es ganzen Familien und ganzen Kulturen.
Was fesselt Roshana? Sie erlaubt sich nicht, sie selbst zu sein.
Gestern sagte Susanne in einer zoom-Konferenz, in der es um eine Heldenreise in den seelenvollen Erfolg geht: “Ich war immer anders.” Sie empfand es als schwierig. Jetzt kann Susanne lernen, das gerade das die beste Voraussetzung ist, ihren Ruf zu finden und zu leben. Es dauerte nicht lang und Susanne wurde bewusst, dass sie schon immer ihrem Ruf folgte, und dass dies der Grund für ihr ungewöhnliches abenteuerliches Leben war. Als diese Erkenntnis bei ihr ankam, strahlte sie. Der Weg war frei.
Wenn wir erfolgreich sein wollen in etwas, brauchen wir ein Motiv. Ansonsten bleiben wir gefesselt. Wir merken es nicht. Wir ignorieren die Anzeichen. Wir erlauben dem Dieb unsere Einrichtung zu stehlen. Bis das Haus leer ist.
Du musst nicht warten, bis dein Haus leer ist. Bis die Diebe um dich herum es ausgeräumt haben. Du kannst jetzt sofort anfangen, dich selbst zu leben. Ein kleiner Schritt pro Tag genügt. Ein kleiner Schritt pro Tag, an dem du deine Fesseln löst und dein Haus schützt, wird dich unaufhaltsam erfolgreich machen.
Wenn wir Menschen aufhören, den Ruf zu suchen, werden wir schwach und krank.
Der Ruf ist das Kostbarste, das wir haben.
Der Ruf ist das Lebenselixier.
Der Ruf ist unser Gespräch mit der Quelle, mit Gott.
Ohne den Ruf gehen wir unter
In meiner Arbeit als Coach habe ich es hunderte Male, tausende Male erlebt, mit den Menschen und Tieren, die ich begleitet habe. Wenn der Ruf da ist und gelebt wird, wird alles gut. Wenn der Ruf verdrängt oder ignoriert wird, gibt es echte Probleme im echten Leben.
Fast alle Probleme, Krankheiten, Krisen stellen uns vor die eine Frage: Was ist mein Ruf? Und folge ich meinem Ruf oder nicht?
Wenn ich einen Ruf habe und ihm folge, wird alles leicht, dann kommen Heilung, Erfolg und Liebe. Wenn ich keinen Ruf habe oder ihm nicht folge, verliere ich meine Lebenskraft, meine Beziehungen, meine finanzielle Sicherheit und meine Gesundheit.
Im neuen Testament, Matthäus 14:25-33, gibt es eine Szene: Die Jünger sind in einem Boot mitten im Sturm. Sie haben Todesangst. In der Ferne sehen sie, wie eine Gestalt auf sie zugelaufen kommt – auf dem Wasser. Sie glauben, es ist ein Geist und fürchten sich noch mehr. Dann sehen sie, dass es Jesus ist, der auf dem Wasser läuft. Einer der Jünger, Simon, fragt sich, ob er das auch kann und Jesus antwortet: “Komm”. Simon geht los und macht tatsächlich ein paar Schritte auf dem Wasser. Der Sturm wird heftiger, Simon wird von Angst überwältigt und ruft nach Jesus. Er wird gerettet und bekommt das Feedback, dass sein Glauben zu klein ist.
Wenn es dein Ruf ist, über Wasser zu gehen, wirst du über Wasser gehen. Wenn dein Glauben stark genug ist. Der Ruf ist eine Glaubenskraft. Es spielt keine Rolle, welchen Inhalt dein Ruf hat. Es spielt keine Rolle, wozu du gerufen wirst. Entscheidend ist die Stärke des Rufes, die Klarheit deines Rufes und die Quelle deines Rufes.
Wie finde ich meinen Ruf? Es ist einfach.
Die jüdische und die christliche Religion beruhen darauf, dass es eine einzige Quelle gibt: Gott, den Vater, den Sohn und den heiligen Geist. Sie bilden eine Einheit. Die griechischen und römischen Religionen der damaligen Zeit hatten vielfältige Götter, Götter für alle Lebensbereiche. Die matriarchalen Religionen, die dem vorausgingen, verehrten weibliche Göttinnen.
Das Besondere am jüdischen Gott ist, dass die vielen Götter in einem Gott zusammen fließen, der allen überlegen ist. Der eine Gott ist eine Essenz.
Der eine Gott schafft Einfachheit.
Einfachheit ist überlegen.
Das ist das Attraktive am jüdischen Gott: Er zeigt sich als die einfache, personifizierte Macht, die allen anderen überlegen ist. Diese Einfachheit ist eine optimale Antwort auf die wachsende Komplexität von sozialen Strukturen in dieser Zeit. Die versklavten Israeliten unter der Führung eines von Gott erwählten Anführers sind mächtiger als der ägyptische König, der sie ausbeutet und unterdrückt. Der Kampf ist ein geistiger Kampf. Das Prinzip der Einfachheit gewinnt. Der Gerufene, Moses, folgt dem von Gott gegebenen Ruf.
Gott nennt ihm den Ruf, den Auftrag:
“Geh zum Pharao, und führe mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten.“
(Exodus 3:10 sinngemäß)
Zum selben Schluss über die Macht der Einfachheit kommt Steve Jobs, der Mitgründer von Apple.
„Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung.“ Steve Jobs
Steve Jobs führte Apple zu außergewöhnlichem Erfolg durch das Prinzip der Einfachheit. Seine kompromisslose Einfachheit machte Produkte wie iMac, iPod und iPhone zu Gegenständen, die unseren Alltag auf der ganzen Welt für immer verändert haben.
Einfachheit ist nicht nur das wirksamste spirituelle, sondern auch das wirksamste ökonomische Prinzip.
Das Prinzip der Einfachheit ist jedoch nicht so leicht erreichbar. Das Einfache ist sogar das Schwierigste. Das menschliche Denken folgt der Zerstreuung. Einfachheit braucht eine übermenschliche Disziplin – eine Glaubenskraft.
„Einfaches kann schwieriger sein als Komplexes. Man muss hart daran arbeiten, sein Denken zu klären, um es einfach zu machen.
Aber am Ende lohnt es sich – denn wenn man dort angekommen ist, kann man Berge versetzen.“ Steve Jobs
Im jüdischen und christlichen Glauben geht es um den Ruf. Darum, unter welchen Bedingungen der Ruf kommt, wer gerufen wird, wie stark der Ruf ist, welche Unterstützung der Gerufene bekommt und es geht auch sehr viel darum, was passiert, wenn der Ruf verloren geht. Das erzählen die Geschichten aus der Bibel.
Nachdem Moses 40 Jahre lang als unscheinbarer Fremder im Ausland gelebt und Schafe gehütet hat, taucht Gott im Leben von Moses auf und ruft ihn. Gott erscheint in Gestalt von einem brennenden Dornbusch und fordert Moses auf, etwas unvorstellbar Großes möglich zu machen. Er soll sein Volk aus der 400 Jahre andauernden Sklaverei herausführen ins gelobte Land. Moses ist zu diesem Zeitpunkt 80 Jahre alt. Moses hat nicht damit gerechnet, aber er erkennt ganz klar: Gott ruft ihn. Und ihm ist auch klar: Die Aufgabe ist viel zu groß für ihn.
Im nächsten Kapitel erzähle ich dir, wie die Kraft des Rufes eine ungewöhnliche Liebesgeschichte hervorbrachte.
Übungsteil
Hast du deinen Ruf verloren oder noch gar nicht gefunden? Oder möchtest du einem viel größeren Ruf folgen? Diese einfache Übung wird dir erstaunliche Ergebnisse bringen: Schreibe jeden Tag 20 Minuten lang deine Gedanken und Gefühle auf. Der entscheidende Tipp: Schreibe ohne zu stoppen, egal, was da auf dem Papier steht. Mach diese Übung 7 Tage lang.
Abigail gab mir einen Handschlag für 7 Tage mit 20 Minuten Non Stopp Schreiben.
Bist du da dazu bereit? : Ja …. Nein ….
Wie sehr folgst du deinem Ruf? Wie sehr traust du dich außerhalb der gesellschaftlichen Normen zu leben?
Schreibe es auf.
Der Ruf ist etwas Einfaches. Du erkennst deinen Ruf an der Einfachheit.
Wie einfach ist dein Denken? Gibt es eine einfache innere Ausrichtung, die dein Leben führt?
Schreib es auf.
Der Ruf weckt eine starke Glaubenskraft.
Bist du dir bewusst über das Eine, das alles in deinem Leben verändern kann? Das eine starke Glaubenskraft hat?
Schreib es auf.
Ein Tipp: Wenn du Menschen erlebst, für die alles leicht erscheint, und du inspiriert bist, es ihnen nachzumachen, schau ein wenig genauer hin: Fällt ihnen alles leicht, weil sie das Einfache gefunden haben? Und wenn du noch genauer hinschaust, entdeckst du dann, dass Einfache das Schwierigste für sie war?
Abigail kennt das Einfache für sich. Sie kennt ihren Ruf. Aber es ist das Schwierigste für sie, ihn zu leben.
Hast du schon einmal eine Aufgabe erhalten, die viel zu groß für dich wahr? Steckst du vielleicht gerade mitten in so einer Aufgabe? Und liest deshalb dieses Buch?
Schreib es auf.
Weitere Kapitel
Kapitel 10: Warum sprechen wir nicht über unseren Glauben?.
Ich.Glaube.Das.
Kapitel 9: Warum Glauben so zerbrechlich ist
Ich.Glaube.Das.
Kapitel 8: Die Begegnung mit Gott war anrüchig wie verbotener Sex
Ich.Glaube.Das.
Kapitel 7: Mein Herz blieb vollkommen leer.
Ich.Glaube.Das.
Kapitel 6: Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte
Ich.Glaube.Das.
Kapitel 5: Das Geheimnis der Gerufenen
Ich.Glaube.Das.